Als Arians Vater seinen Sohn an diesem Abend Ende April nirgends finden kann, alarmiert er gleich die Polizei. Die Einsatzkräfte sind voller Hoffnung, dass sie den Jungen aus dem niedersächsischen Bremervörde schnell entdecken. Hunderte Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind auf den Beinen. Suchhunde, Drohnen und Boote sind im Einsatz, dazu zahlreiche Freiwillige. Später sucht auch die Bundeswehr mit. Vergeblich. Mehr als zwei Monate nach seinem Verschwinden gibt es nun die traurige Gewissheit: Arian lebt nicht mehr.
Das tote Kind, das ein Landwirt am Montagnachmittag bei Mäharbeiten auf einer Wiese im Landkreis Stade gefunden hat, ist der vermisste Junge. Das hat ein DNA-Abgleich ergeben, wie die Polizei am Donnerstagnachmittag mitteilt - nach tagelangem Warten auf das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung. Nun gibt es Klarheit über Arians Schicksal. Woran er starb, wollen die Ermittler zum Schutz der Familie nicht sagen. Ein Verbrechen schließen sie nach dem Ergebnis der Obduktion aus.