Schnee, Frost und Sturm haben in der Nacht in Niedersachsen und Bremen für gefährliche Straßenverhältnisse gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch für die kommenden Tage vor verbreiteter Glätte, Schneeschauern und teils schweren Sturmböen, insbesondere an der Nordsee und im Harz. In vielen Regionen kam es zu glättebedingten Verkehrsunfällen, meist blieb es bei Blechschäden, wie mehrere Leitstellen der Polizei mitteilten.
Nach Angaben des DWD wird Niedersachsen derzeit von kalter Luft aus nordwestlicher bis westlicher Richtung beeinflusst. Neben Frost mit Temperaturen bis minus sechs Grad im Binnenland traten zeitweise kräftige Schneeschauer auf. Besonders im Harz fielen teils bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen auch mehr. An der Küste wurden stürmische Böen erwartet, örtlich waren sogar schwere Sturmböen möglich.