Eis und Glätte haben in Niedersachsen am frühen Morgen und in der Nacht zu zwei kleineren Unfällen geführt. Verletzt wurde niemand, es blieb bei Blechschäden, wie Sprecher der Polizei mitteilten. In Hannover-Ricklingen rutschte kurz vor Mitternacht ein Auto in einen geparkten Wagen. In Nordenham (Landkreis Wesermarsch) kollidierte ein Wagen wegen Glätte am frühen Morgen mit einer Straßeninsel.
Der Deutscher Wetterdienst (DWD) warnt Autofahrer weiterhin vor Glätte. Bei Temperaturen zwischen 0 und minus 4 Grad kommt es wegen gefrierenden Matsch und Nässe zu leichtem Frost und rutschigen Straßen. Gebietsweise sei morgens auch gefrierender Sprühregen möglich. Örtlich könne es einzelne Schneeflocken geben.
Wie das Wetter in den kommenden Tagen wird
Im Bergland sinken die Temperaturen am Morgen auf bis zu minus 6 Grad. Es besteht anfangs die Gefahr von gefrierendem Sprühregen. Tagsüber bleibt es bei Werten um den Gefrierpunkt meist trocken, örtlich gebe es jedoch eine anhaltende Neigung zu leichtem Dauerfrost. Zudem kann Nebel mit Sichtweiten um 150 Meter vor allem im Binnenland die Sicht zeitweise erheblich einschränken. Am Abend setzt im südlichen Emsland Regen ein, der später in Schnee übergeht. An kalten Stellen ist laut DWD Glätte nicht ausgeschlossen.
Am Mittwoch bleibt es zwischen Elbe, Wendland und Nordharz überwiegend trocken, sonst fällt bei Temperaturen von 0 bis 3 Grad leichter Schnee. In der Nacht zum Donnerstag kann es bei 0 bis minus 4 Grad erneut streckenweise glatt werden. Am Donnerstag zieht leichter Schneefall über die Elbe nach Nordosten ab, bei schwachem bis mäßigem Wind und Temperaturen um minus 1 Grad. Auch am Freitag bleibt das Wetter unbeständig: Bei minus 1 Grad im Binnenland und bis zu 2 Grad auf den Inseln fällt zeitweise Regen oder Schneeregen.
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