Bei schweren Unfällen auf den Straßen in Niedersachsen sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Verunglückter schwebt in Lebensgefahr, mehrere Menschen wurden schwer verletzt.
In Sehnde bei Hannover ist in der Nacht auf den Sonntag ein Wagen aus noch ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde in dem brennenden Wrack eingeklemmt. Sein 21 Jahre alter Beifahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Beide starben bei dem Unfall.
Im Landkreis Göttingen ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, als er mit seinem Wagen in einer Rechtskurve nach links von der Straße abkam. Das Auto überschlug sich nach Angaben der Polizei auf einem Acker und blieb auf dem Dach liegen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle am Freitagmittag in Scheden. Warum er von der Straße abkam, war noch unklar.
Nach einem Auffahrunfall in Ahlhorn im Landkreis Oldenburg schwebt ein Mann in Lebensgefahr. Der 33-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler am Samstag auf den Wagen vor ihm aufgefahren. Dieses Auto wurde in den Gegenverkehr geschleudert. Dort prallte es frontal in einen anderen Wagen. Der mutmaßliche Unfallverursacher schwebte auch am Sonntag noch in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Die anderen beiden 53 und 47 Jahre alten Autofahrer wurden schwer verletzt.