Nach dem verheerenden Hochwasser in weiten Teilen Niedersachsens im vergangenen Jahr wünschen sich viele Menschen in diesem Jahr ruhige Festtage. «Wir hoffen auf besinnliche Weihnachten», sagte die Teamleiterin der Hochwasservorhersagezentrale des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Hilke Heppelmann. An den Weihnachtstagen vor einem Jahr hatte sich die Hochwasserlage verschärft. Bäche und Flüsse traten über die Ufer, Flächen wurden überflutet. Mancherorts mussten Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Häufigere Hochwasser erwartet
Insgesamt war die Hochwassersituation im vergangenen Jahr ein seltenes Ereignis, wie der Professor für Wasserbau von der Hochschule Bremen, Heiko Spekker, zusammenfasste. Viele Niederschläge führten demnach zu einer großen Bodensättigung. Prognosen zufolge sollte sich Niedersachsen auf weitere extreme Wetterereignisse und mehr winterlichen Regen einstellen. «Aufgrund des Klimawandels und steigender Meeresspiegel ist an den Küsten mit erhöhten Sturmflutwasserständen zu rechnen», sagte Spekker. Weiße Weihnachten sind den Vorhersagen zufolge in diesem Jahr unwahrscheinlich.
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