Die Luft in Niedersachsen und Bremen ist derzeit nicht gut. Selbst auf den Ostfriesischen Inseln ist die Qualität nach Daten des Umweltbundesamtes nur mäßig. Dabei sind die Ostfriesischen Inseln grundsätzlich für gute Luftqualität bekannt. Dieselbe Einstufung erhalten zahlreiche weitere Orte in Niedersachsen und Bremen. Auf der fünfstufigen Skala von sehr gut bis sehr schlecht wird die Luftqualität dort als mäßig eingestuft. Einzelne Stationen etwa unmittelbar an einer Straße in Hildesheim zeigten am Dienstagnachmittag noch schlechtere Werte - nach der Übersichtskarte des Umweltbundesamtes war die Luftqualität dort schlecht.
Wann ist Besserung in Sicht?
Eine andere Wetterlage kann die Luft verbessern. «Wenn sich eine westliche Strömung mit Wind, wärmerer Luft und Niederschlägen einstellt, entspannt sich die Situation rasch», schreibt die Sprecherin. «Leider ist so eine grundsätzliche Wetterumstellung bis zum nächsten Wochenende nicht deutschlandweit zu erwarten.»
Wie ist die aktuelle Lage in anderen Bundesländern?
Die Luftqualität ist derzeit in ganz Deutschland nicht besonders gut. Vielerorts ist sie mäßig, in manchen Orten auch schlecht, an wenigen Stellen sogar sehr schlecht. Nach den Daten des Umweltbundesamtes gibt es aber auch Stationen, die aktuell eine gute Luftqualität messen - etwa in Bayern.
Welche Folgen hat eine hohe Feinstaubbelastung?
Zu den gesundheitlichen Folgen zählen Schleimhautreizungen und lokale Entzündungen in den Atemwegen. Auch schwerwiegendere Auswirkungen wie verstärkte Ablagerungen in den Blutgefäßen und eine erhöhte Thromboseneigung sind nach Angaben des Umweltbundesamtes möglich.