Es ist eine Praxis, die Tierschützerinnen und Tierschützer empört: Die Betäubung von Schweinen vor der Schlachtung mit Hilfe von Kohlendioxid (CO2) löst bei den Tieren starke Stressreaktionen, Panik, Atemnot und das Gefühl des Erstickens aus. Dennoch gehört dieses Verfahren zum Alltag in deutschen Schlachthöfen. Mit einer Verbandsklage wollen Tierrechtler und der Landestierschutzverband Niedersachsen dieses Betäubungsverfahren stoppen.
Wie funktioniert das Verfahren?
Bei der CO2-Betäubung werden Schweine in Gruppen in eine Gondel getrieben, die in einen Gasschacht gefahren wird, in dem eine hohe Konzentration von Kohlendioxid herrscht. Durch das Gas werden die Tiere bewusstlos. Anschließend werden die Schweine wieder nach oben transportiert, wo sie getötet werden.