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Tierische Attraktion an A7: Hunderte Anrufer wegen Hirsch

Jagdpächter Kai Hellwinkel  / Foto: Philipp Schulze/dpa
Jagdpächter Kai Hellwinkel / Foto: Philipp Schulze/dpa

Ein Hirsch taucht immer wieder an der Autobahn 7 bei Soltau auf - Autofahrer benachrichtigen die Polizei. Die beschäftigt der Fall seit mehr als zwei Jahren - Unfälle gab es nicht.

Hunderte Anrufer verzeichnet die Polizei Heidekreis jeden Monat wegen eines putzmunteren Hirsches nahe der Autobahn 7 bei Soltau. «Uns ist er seit zweieinhalb Jahren bekannt, wir haben ihn immer nur allein gesehen», erzählt Polizeioberkommissar Tarek Gibbah über das Tier, das sie inzwischen Rehné nennen. Als es noch ganz jung war, sah es für einige wie ein Reh aus, daher die Namensgebung. 

An der Abfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover könne man Rehné von der Autobahn sehen, zu Unfällen sei es bisher nicht gekommen. «An den Verkehr hat er sich gewöhnt», erzählt Jagdpächter Kai Hellwinkel, der das dreijährige Tier schon oft beobachtet hat, wenn es ein Päuschen im Gras an der A7 einlegt. Er nennt ihn Hugo und vermutet, dass der einsame Hirsch in dem Gebiet geboren wurde und nichts anderes kennengelernt habe. Auch auf Partnerinnensuche sei er seines Wissens bisher nicht gewesen. 

Der Hirsch sei der A7 bisher nicht zu nahe gekommen, er verschwinde meist im angrenzenden Waldgebiet. Eine Risikoanalyse der Autobahnmeisterei habe ergeben, dass sich die Gefahr, dass es zu schweren Unfällen kommen kann, in Grenzen halte. Um Autofahrer für Wildwechsel zu sensibilisieren, sollen nun Hinweisschilder aufgestellt werden, die auf Rehné aufmerksam machen. Die Polizei appelliert zudem daran, nicht anzuhalten oder zu bremsen, wenn man den Hirsch sehe.

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