Die Seehundstation Friedrichskoog hat die erste junge Kegelrobbe dieses Winters in ihren Aufzuchtbereich übernommen. Der Heuler war Mitte November kurz nach der Geburt eingeliefert und zunächst im abgeschirmten Quarantänebereich versorgt worden. Die Einrichtung versorgt verletzte und von ihren Müttern verlassene junge Tiere. «Anfangs brauchen die meist geschwächten Jungtiere viel Ruhe und unsere besondere Aufmerksamkeit», sagte eine Mitarbeiterin der Station.
Das junge Männchen, das mittlerweile den Namen Jan-Ferdinand trägt, habe bei der Einlieferung kleine Verletzungen aufgewiesen und noch das typische Embryonalfell getragen. Es habe sich aber gut erholt, fresse selbstständig und befinde sich im Fellwechsel. Gemeinsam mit anderen Robben werde es nun im Aufzuchtbereich weiter gepflegt und auf die Auswilderung vorbereitet.