Derzeit gaukeln sie in den Gärten von Blüte zu Blüte. Admiral, Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge sind an sonnigen Spätsommertagen im Norden häufig zu beobachten. «Das ist die neue Generation, die jetzt zu beobachten ist», sagte der Manager des Projektes Blütenbunt-Insektenreich der Naturschutzstiftung Schleswig-Holstein, Detlef Kollings. «Die schwärmen jetzt aus und besuchen Blüten, um Nektar zu saugen.»
Im Norden Deutschlands gibt es nach Angaben Kollings rund 80 Tagfalterarten. «Davon sind aber nur noch rund 20 einigermaßen häufig. Dazu gehören auch der Zitronenfalter und der Kohlweißling.»
Admiral, Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge gehören zu den weit verbreiteten Arten, sagte Martin Wiemers, Sektionsleiter Ökologie am Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut (SDEI) in Müncheberg. Die Zahl der Schmetterlingsarten gehe jedoch seit Jahren deutschlandweit dramatisch zurück. Gründe dafür seien unter anderem die Veränderungen in der Landwirtschaft und der Klimawandel, sagte Wiemers.