Große Mengen angeschwemmter Plastikmüll und anderer Abfall haben nach dem Hochwasser in weiten Teilen Niedersachsens im vergangenen Winter die Aufräumarbeiten erschwert. Monatelang seien Kräfte des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) unterwegs gewesen, um die Hinterlassenschaften des Hochwassers zu beseitigen und, um Gewässer von Unrat zu befreien, teilte die Behörde mit. Der Landesbetrieb ist zuständig für die Unterhaltung vieler großer Binnengewässer und wasserwirtschaftlicher Bauwerke im Land.
«Oftmals war es leider so, dass natürliches, kompostierbares Material wie Zweige mit künstlichem Material wie Plastik vermischt war und sich diese Menge kaum auseinandertrennen lässt», teilte Jörn Drosten, Leiter des NLWKN-Geschäftsbereichs Betrieb und Unterhaltung, mit. Dadurch habe sich die Entsorgung verteuert. Landesweit seien etliche Kubikmeter Müll zusammengekommen. Vielerorts hatte sich Müll und anderer Unrat an Büschen oder in Anlagen wie Sperrwerken oder Wehren verfangen. Inzwischen sind die Aufräumarbeiten laut der Behörde abgeschlossen.