Unbekannte haben 20 Katzenbabys und drei ausgewachsene Katzen in verschlossenen Kartons am Eingang eines Friedhofs in Bremen abgestellt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Mann die beiden Kisten und hörte ein leises Miauen. Er rief die Polizei. Die Beamten öffneten die mit Paketband verschlossenen Kartons, die nur wenige Luftlöcher hatten, und fanden die Tiere. Demnach war die Pappe innen durch Urin aufgeweicht, in einem Karton lag Katzenfutter.
Als die Polizisten die Kartons öffneten, rannte eine ausgewachsene Katze davon. Die übrigen 22 Katzen wurden zum Polizeikommissariat gebracht und versorgt. Inzwischen sind die Samtpfoten im Tierheim. Woher die Katzen kommen und wer sie ausgesetzt hat, sei unklar, sagte ein Polizeisprecher. Demnach hatten die Katzen keinen Chip. Die Beamten erstellten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
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