Eine Wärmebildkamera, eine Schleifmaschine oder eine VR-Brille: Viele Bibliotheken verleihen nicht nur Bücher, sondern auch Alltagsgegenstände. Die Einrichtungen erweiterten permanent ihre Auswahl, wie Janina Hempel von der Büchereizentrale Niedersachsen sagt. Auch bei den Besuchern zeige «sich ein deutlich gestiegenes Interesse am Prinzip 'Leihen statt kaufen'». Das Angebot sei auch deshalb so beliebt, weil es niedrigschwellig, alltagsnah und attraktiv sei.
Die Gründe, sich Sachen auszuleihen statt zu kaufen, seien unterschiedlich, weiß Saša Kovačević von der «Bibliothek der Dinge» in Achim. Die einen könnten oder wollten das Geld für die Anschaffung nicht ausgeben, andere hätten keinen Platz für die Aufbewahrung. Wieder andere nutzten das Angebot aus Gründen der Nachhaltigkeit.