Der Einsatz von Geldnoten-Spürhunden in Niedersachsen ist aus Sicht des Innenministeriums ein Erfolg. Seit mehr als zehn Jahren werden Drogenspürhunde in dem Bundesland weitergebildet, um auch Geld zu erschnüffeln. Ihr Einsatz sei inzwischen zum Polizeistandard geworden, teilte das Innenministerium mit.
Vor 2014 hätten Polizisten und Polizistinnen händisch Gebäude oder Autos nach Bargeld abgesucht. Mit offensichtlich geringerem Erfolg. Denn für das Innenministerium ist klar: «Die kombinierte Qualifikation von Rauschgift- und Banknotenspürhunden hat sich bewährt», wie ein Sprecher sagte.
Landesweit seien inzwischen 39 Spürhunde im Dienst, die den verschiedenen Polizeien zugeordnet seien. Durchschnittlich sind die Tiere den Angaben nach acht Jahre im Dienst. Viele waren zuvor nur Drogenspürhunde und haben eine kurze Weiterbildung erhalten, inzwischen werden die Ermittler auf vier Pfoten aber auch direkt in beiden Aufgabenfeldern geschult. Praktisch: Bei Drogeneinsätzen geht es häufig auch um Bargeld, wie das Ministerium mitteilte.