Das dem Hochwasserschutz dienende Huntesperrwerk bei Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) soll bis zum Herbst eine neue Steuerungstechnik bekommen. Die bisher vorhandene Elektrotechnik stamme aus dem Jahr 1979 und müsse nun erneuert werden, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Freitag mit. Bis zum Herbst sollen die Arbeiten dauern, danach solle die Anlage wegen des aktiveren Sturmflutgeschehens wieder in Betrieb gehen können, hieß es. Eine knappe Million Euro investiert das Land in die Erneuerung der Technik.
Wegen der Arbeiten wird auch der Weserradweg, der über die beiden jeweils 32 Meter langen Rollklappbrücken des Sperrwerks führt, von Mitte Mai bis zum 26. Juli gesperrt. Für Radfahrer werde eine Umleitung eingerichtet, hieß es.
Künftig werde das Huntesperrwerk vor allem über einen PC-Arbeitsplatz im Leitstand gesteuert. Mit einer provisorischen Steuerung soll der Betrieb des Küstenschutzbauwerks auch während der Arbeiten jederzeit gesichert sein.