Das Panorama der historischen Altstadt, die rauschende Werra – und zahlreiche Zigarettenstummel prägten bisher das Bild an der alten Werrabrücke im südniedersächsischen Hann. Münden. Zwei Seniorinnen hatten genug von den Kippenresten und stellten nach eigenen Angaben in einer «Nacht- und Nebelaktion» zahlreiche Eimer auf. Inzwischen wurden sie durch Aschenbecher ersetzt, auf die andere Städte ein Auge werfen. Was hat es damit auf sich?
«Einmal im Jahr gibt es in Hann. Münden eine Putzaktion in der Stadt. Doch nach einer Woche ist meist alles wieder wie vorher», erinnerte sich Cornelia Schulze, eine der beiden Initiatorinnen. Das sollte im Frühjahr 2025 nicht passieren: «Wir haben deshalb einfach ohne zu fragen mit Sand gefüllte Eimer in der Stadt aufgestellt.» Darauf geklebt war ein laminierter Zettel mit der Aufschrift «Steck' die Kippe in den Sand.»