Saskia Wicke ist rund um die Uhr für viele schutzbedürftige Hunde verantwortlich - allein mit sieben Vierbeinern lebt sie unter einem Dach, drei sind gelähmt. «Ich bin 24/7 für sie da. Das ist kein Beruf, das ist für mich Leidenschaft», erzählt die Lüneburgerin, die mit ihren beiden Kindern vor fünf Jahren auf das Gelände des Gnadenhofs «De Hun'nenhoff» in Schneverdingen in der Lüneburger Heide gezogen ist.
Inzwischen hat die 39-Jährige die Hofleitung übernommen und will nach dem Abschluss als Physiotherapeutin nun einen als Tierheilpraktikerin dranhängen. Auf dem fünf Hektar großen Hof humpeln und rennen derzeit 86 Hunde, 3 Pferde, 12 Katzen und 11 Schafe herum, dazwischen tummelt sich etliches Geflügel. Laut ist es immer.
Einige teilweise gelähmte Hunde sind mit Tempo im Rollwagen unterwegs, das Gefährt erleichtert die Fortbewegung. Mit Physio-, Elektro- und Lasertherapie werden die Tiere auf der großen Farm behandelt, in einigen Unterbringungen gibt es Fußbodenheizung und Klimaanlagen. Zur Therapie gehört auch ein Unterwasserlaufband.