Die Vogelgrippe trübt die Stimmung bei Niedersachsens Gänsehaltern kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft. Seit den Ausbrüchen ab Mitte Oktober mussten 32.000 Gänse getötet werden, sagte die Geschäftsführerin der Niedersächsischen Tierseuchenkasse, Ursula Gerdes. Damit sei etwa 19,5 Prozent des Bestandes betroffen.
«Die Halter leben immer in Angst, weil ihre Tiere Freilandtiere sind», ergänzte der Verbandschef der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW), Friedrich-Otto Ripke. Damit seien sie direkt dem Infektionsdruck ausgesetzt und es bestehe immer die Sorge vor Ausbrüchen, wie es sie in den vergangenen Wochen gab.