Bei Überwachungsflügen über der Nord- und Ostsee haben Marineflieger und das Havariekommando im vergangenen Jahr 130 Umweltverschmutzungen aufgespürt. In 48 Fällen, also bei mehr als einem Drittel der Verunreinigungen, identifizierten die Besatzungen der Sensorflugzeuge auch mögliche Verursacher, wie das Havariekommando in Cuxhaven auf dpa-Anfrage mitteilte. Die Aufklärungsquote sei damit im Vergleich zu 2024 von 25 Prozent auf etwa 37 Prozent gestiegen.
Inwieweit die Umweltsünder danach strafrechtlich belangt wurden, ist nicht bekannt. Das gesammelte Beweismaterial übergibt das Havariekommando an die zuständigen Ermittlungsbehörden. Die Verfahren würden sich teils über Jahre erstrecken und es komme auch immer wieder dazu, dass Verfahren eingestellt würden, teilte ein Sprecher des Havariekommandos mit.