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Zuschauerin fordert 50.000 Euro nach Reifenunfall bei Motocross in Haren – Landgericht Osnabrück verhandelt

Die Klägerin war bei einem Motocross-Rennen in Haren (Ems) durch einen von einem Fahrzeug gelösten Reifen verletzt worden. (Illustration) / Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa
Die Klägerin war bei einem Motocross-Rennen in Haren (Ems) durch einen von einem Fahrzeug gelösten Reifen verletzt worden. (Illustration) / Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Nach einem Reifenunfall 2022 bei einem Motocross in Haren verlangt die Zuschauerin 50.000 Euro Schadenersatz; das Landgericht Osnabrück entscheidet am 16. März.

Nachdem eine Zuschauerin bei einem Autorennen von einem Reifen verletzt wurde, verlangt die Frau vom Veranstalter Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro. Seit Montag beschäftigt sich eine Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück mit dem Fall. Die junge Frau hatte 2022 bei einem Motocross-Rennen in Haren (Ems) zugeschaut, als sich von einem Wagen ein Reifen löste. Die Frau wurde davon getroffen und war drei Tage im Krankenhaus. 

Die Frau begründet ihre Forderung laut einem Gerichtssprechers damit, dass der Veranstalter das Rennen unzureichend gesichert habe. So sei etwa kein ausreichender Abstand zwischen dem Fahrbahnrand und den Zuschauerreihen vorhanden gewesen. Seit dem Unfall sei ein Bein in seiner Funktion erheblich eingeschränkt. Auch habe sie chronische Schmerzen. Neben den 50.000 Euro möchte sie, dass der veranstaltende Verein für weitere zukünftige Schäden einsteht.

Der Verein verweigert eine Zahlung. Er hält dagegen, dass die behördlich geforderten Sicherungsmaßnahmen sogar übererfüllt worden seien. Die Beeinträchtigungen am Bein hätten bereits vorher bestanden. Auf einen Vergleich konnten sich beide Parteien dem Sprecher zufolge nicht einigen. Am 16. März will das Gericht eine Entscheidung treffen.

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