Ole Werner ist nicht gerade für das Zeigen großer Emotionen bekannt. Meist gibt sich der Werder-Coach sachlich und analytisch, große Regungen sieht man beim Bremer Aufstiegs- und jetzt auch schon doppelten Klassenerhalt-Trainer äußerst selten.
Das ist auch nun so, wo die Grün-Weißen zwei Spieltage vor dem Saisonende noch um die Plätze mitspielen, die in der kommenden Saison zur Teilnahme am Europapokal berechtigen würden. «Träumen ist in unserem Job nicht angebracht, sondern arbeiten ist angesagt», sagte Werner am Donnerstag. «Wir haben unser Saisonziel vorzeitig erreicht, das ist positiv und nicht selbstverständlich.»
Jetzt gehe es in den verbleibenden beiden Partien bei RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und eine Woche später daheim gegen den VfL Bochum darum, noch einmal das Maximum herauszuholen. «Ich bin kein Typ der träumt, der seiner Mannschaft aber viel zutraut», sagte Werner. «Wir haben weiter den Ehrgeiz, dass wir uns in der Tabelle verbessern. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt.»