Nach dem Ende der 14-monatigen Leidenszeit kamen bei Mitchell Weiser in der alten Heimat die Tränen. «Es ist schon eine sehr lange Zeit gewesen. Seitdem ich angefangen habe mit Fußball, war es die längste Zeit. Jeden Tag die Ungewissheit, wann ich wieder auf den Platz kommen kann. Das war einfach hart für mich», sagte Weiser nach dem 1:1 von Werder Bremen beim 1. FC Köln dem TV-Sender Sky. Mehr als ein Jahr hatte Weiser wegen eines Kreuzbandrisses pausieren müssen. In Köln, wo er einst den Sprung in den Profifußball geschafft hatte, kam er schließlich zu seinem Comeback. «Wo alles angefangen hat für mich in dem Stadion, ist irgendwas hochgekommen», so Weiser und Trainer Daniel Thioune ergänzte: «Es waren viele Emotionen dabei. Es gab keinen schöneren Ort, um wieder zurückzukommen.» Weiser war in der 83. Minute ins Spiel gekommen und hatte mitgeholfen, den Punkt abzusichern. «Das Traumszenario wäre natürlich gewesen, wenn wir noch eins gemacht hätten. Es fühlt sich für mich persönlich nach einem Sieg an, aber natürlich hätten wir gerne als Mannschaft auch gewonnen», so Weiser. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten