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TSG-Coach Ilzer als Mahner: Erfolg füttert Ego

Hoffenheims Trainer Christian Ilzer will den nächsten Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. / Foto: Marc Schüler/dpa
Hoffenheims Trainer Christian Ilzer will den nächsten Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. / Foto: Marc Schüler/dpa

Die TSG 1899 Hoffenheim darf von der Champions League träumen. Im Nachholspiel in Bremen können die Kraichgauer den nächsten großen Schritt Richtung Königsklasse machen. Coach Ilzer mahnt und warnt.

Trotz des Erfolgslaufs der TSG 1899 Hoffenheim schlägt Trainer Christian Ilzer leise Töne an. «Der Erfolg füttert auch immer ein bisschen das Ego. Das muss man dann auch gut abmoderieren», sagte der 48-Jährige vor dem Nachholspiel bei Werder Bremen am Dienstag (20.30 Uhr/Sky). «Für uns ist es wichtig, uns auf das zu fokussieren, was wir tagtäglich beeinflussen können.»

Die Auswärtspartie gegen Bremen vom 16. Spieltag war ursprünglich für den 10. Januar angesetzt. Wegen des starken Schneefalls und des Sturmtiefs «Elli» konnte das Spiel jedoch nicht wie geplant stattfinden.

Ilzer: «Schöne Träume»

Mit einem Sieg gegen den kriselnden Nordclub können die Kraichgauer den dritten Rang in der Fußball-Bundesliga festigen und den Rückstand auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund auf drei Punkte verkürzen. 

«Es sind schöne Träume, aber wir wollen uns nicht auf unserem Weg ablenken lassen und diesen Weg sehr, sehr konsequent gehen - mit einer guten Energie und mit einer guten Bereitschaft», sagte Ilzer mit Blick auf eine mögliche Champions-League-Qualifikation.

Duell der Gegensätze

Die Hoffenheimer haben nur eines der vergangenen zwölf Bundesliga-Spiele verloren und gehen als klarer Favorit in die Begegnung. Werder wiederum wartet seit dem zehnten Spieltag am 7. November beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg auf einen Sieg.

Auf die leichte Schulter will Ilzer den Gegner aber nicht nehmen. «Das darf uns auf keinen Fall passieren», betonte der Österreicher und ergänzte: «Auch wenn sie aktuell eine Ergebniskrise haben, lassen wir uns davon sicher nicht blenden.»

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