Hannover-Trainer Christian Titz wollte wegen der Wolfsburger Finanzstärke nicht jammern. Zumindest, wenn es um die finanziellen Möglichkeiten vor dem niedersächsischen Duell der beiden Fußball-Zweitligisten geht, ist der Absteiger deutlich im Vorteil. Allerdings auch im Vergleich zu jedem der 17 anderen Clubs in der Liga.
«Ich finde es völlig legitim. Es gibt immer in einer Saison unterschiedliche Möglichkeiten von Vereinen, unterschiedliche Ansätze. Sie haben die Möglichkeiten für sich, sie nutzen sie. Das ist völlig in Ordnung. Wir müssen unseren Weg gehen», sagte der 55-Jährige vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).
Trotzdem zeige die Liga, dass Mannschaften sich auf Augenhöhe begegnen können. Er glaube nicht, dass es den idealen Zeitpunkt für Spiele gibt, meinte der Coach. «Ich freue mich auf das Spiel. Ich finde es gut, dass wir in das Duell reingehen können.»
Als 96 und der VfL zuletzt in der 2. Bundesliga aufeinandertrafen, waren viele Spieler in den heutigen Kadern noch nicht geboren. Am 15. Mai 1996 trennten sich beide Clubs 3:3. Danach folgten noch einige Duelle in der Bundesliga, zuletzt vor sieben Jahren - damals spielte Wolfsburg Sportdirektor Pirmin Schwegler noch für 96.