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So will Werder Bremen das Nordderby gegen den HSV gewinnen

Trainer Daniel Thioune und Werder Bremen erwarten den Hamburger SV zum Nordderby. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Trainer Daniel Thioune und Werder Bremen erwarten den Hamburger SV zum Nordderby. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa

Werder Bremen setzt im Nordderby gegen den HSV auf Defensivarbeit und Teamgeist. Trainer Thioune betont: «Wir haben in beide Richtungen trainiert.»

Das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV bringt schon von sich aus viel Spannung mit. Am Samstag kommt hinzu, dass die Bremer als Tabellen-15. (28 Punkte) die zwölftplatzierten Hamburger (31) empfangen. Werder-Coach Daniel Thioune fühlt sich gerüstet.

Daniel Thioune über:

DAS PERSONAL

Der Bremer Coach hofft auf die Rückkehr von Mittelfeldmann Jens Stage. «Am vergangenen Wochenende war das Risiko zu groß. Jetzt ist es erst mal so, dass Jens ins Abschlusstraining zurückkehrt, und dann werden wir nach dem Training die finale Entscheidung treffen.» Gesperrt wegen einer Roten Karte ist Kapitän Marco Friedl. Julian Malatini, Mitchell Weiser, Keke Topp, Wesley Adeh und Karl Hein fehlen verletzt.

DIE TAKTIK

«Für uns ist natürlich wichtig, wenn wir im Ballbesitz sind, dass wir eine gute Restverteidigung aufstellen. Wenn wir den Ball verloren haben, geht es nicht darum, wer den Fehler gemacht hat, sondern dass wir mit allem, was wir haben, dann auch Defensivarbeit gehen. Das Gleiche gilt auch offensiv. Wir haben in beide Richtungen trainiert.»

DAS NORDDERBY

«Ich glaube, wichtig ist, dass wir dieses Derby wieder haben. Dieser Nordschlager ist so ein bisschen in Vergessenheit geraten. Es gab dieses Duell in Bremen zuletzt in Corona-Zeiten. Deswegen ist sehr wichtig, dass wir diese Rivalität haben, diese Rivalität leben und noch viel wichtiger ist nach der gelebten Rivalität auf dem Fußballplatz, dass wir sehr fair und respektvoll miteinander umgehen. Dass es außerhalb dieses Platzes dann nicht dazu kommt, dass vielleicht irgendwo Dinge entstehen, die nicht auf den Fußballplatz oder in ein Stadion gehören.»

MERLIN POLZIN

«Ich freue mich immer, wenn wir uns austauschen. Dann gibt es unterschiedliche Räume. Wir reden über private Dinge, über Familie, dann geht es um den Menschen. Dann reden wir zwischendurch wieder über Fußball, vielleicht nicht über das, was wir machen, sondern vielleicht auch, was die Konkurrenz macht. Wir werden uns am Samstag herzlich begrüßen, dann ist es 90 Minuten plus Rivalität. Am Ende wird man sich respektvoll wieder die Hand geben. Merlin und ich kennen uns sehr gut. Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam auch viele Ideen entwickelt.»

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