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Nach 19 Jahren: Werders Fußball-Chefin verlässt den Verein

Fans der Werder-Frauen beim Spiel gegen den Hamburger SV / Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Fans der Werder-Frauen beim Spiel gegen den Hamburger SV / Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Seit 2007 stand Birte Brüggemann an der Spitze der Frauenfußball-Abteilung von Werder Bremen. Die Erfolgsgeschichte wird noch in diesem Monat überraschend enden.

Nach 19 Jahren an der Spitze der Frauenfußball-Abteilung von Werder Bremen wird Birte Brüggemann den Club bereits Mitte dieses Monats verlassen. Das teilten die Bremer zwei Tage vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei SGS Essen (Mittwoch, 18.30 Uhr/Sky) mit. 

«Wir möchten die Strukturen in diesem Bereich in den kommenden Jahren weiter professionalisieren, auch Veränderungen in den organisatorischen Strukturen werden hierbei in Betracht gezogen. Im Rahmen der Gespräche zur zukünftigen strategischen Ausrichtung ist Birte auf mich zugekommen und hat gesagt, dass sie sich verändern möchte», wird Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz in einer Mitteilung des Clubs zitiert. «Auch wenn es uns nicht leichtfiel, haben wir Birtes Wunsch respektiert und akzeptiert und sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Verantwortung im Frauen- und Mädchenfußball frühzeitig in neue Hände zu legen.»

«Eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte»

Brüggemann übernahm die Leitung der neu gegründeten Werder-Abteilung 2007. Damals startete die erste Frauen-Mannschaft des Clubs in der Verbandsliga Bremen. Im vergangenen Jahr erreichte Werder zum ersten Mal das DFB-Pokal-Endspiel. Aktuell stehen die Bremerinnen in der Bundesliga-Tabelle auf Platz sechs.

«Den Frauenfußball bei Werder über fast zwei Jahrzehnte leiten zu dürfen, war für mich stets eine Herzensangelegenheit und nicht einfach nur ein Job», sagte Brüggemann. «Mit dem Aufbau, der Stabilisierung und der Etablierung ist der Frauenfußball unter meiner Führung eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte gewesen. Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt erreicht, ein gut bestelltes Feld für die nächste Phase der Weiterentwicklung in andere Hände zu übergeben.»

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