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Fritz sieht in Weisers Kritik keine böswilligen Motive – weiteres Gespräch angekündigt

Bremens Profifußball-Geschäftsführer Clemens Fritz. (Archivbild) / Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Bremens Profifußball-Geschäftsführer Clemens Fritz. (Archivbild) / Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz sieht in Mitchell Weisers Kritik keine böswilligen Motive und kündigt eine gemeinsame Aufarbeitung an.

Werder Bremens Profifußball-Geschäftsführer Clemens Fritz sieht in der deutlichen Kritik des seit Monaten verletzten Leistungsträgers Mitchell Weiser keine hinterlistigen Beweggründe. «Es wäre mir lieber gewesen, wenn er zuerst zu mir gekommen wäre und mit mir darüber gesprochen hätte. Ich unterstelle ihm aber nichts Böses» sagte der 45-Jährige dem Portal «Deichstube» einen Tag nach den Aussagen von Weiser.

«Wir werden die Angelegenheit noch einmal gemeinsam besprechen», kündigte er an. Fritz hatte schon nach der Partie eine interne Aufarbeitung angekündigt. «Ich habe vor ein paar Wochen mit ihm zusammengesessen. Ein gutes, sehr offenes und ehrliches Gespräch mit ihm. Für mich ist das ein bisschen unverständlich, diese Aussagen, die er jetzt getroffen hat», sagte er nach dem 1:2 der Bremer in der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig um Ex-Coach Ole Werner. Die Bremer befinden sich im Abstiegskampf.

Weiser hatte als Gast beim Sender Sky in der Halbzeitpause der Partie deutliche Kritik an sportlichen Entscheidungen seines Clubs geübt. Der Klartext war ein deutlicher Seitenhieb gegen Fritz, dem im Werder-Umfeld seit Monaten falsche Entscheidungen in der Transferpolitik vorgeworfen werden. 

«Es ist schon so, dass im letzten Sommer viele Sachen passiert sind, die für mich fragwürdig waren», sagte der Abwehrspieler. Mehrfach erwähnte er die sportlich positive Entwicklung der Bremer unter Ex-Trainer Werner. 

Fritz: «Unsere Beweggründe kennt Mitch»

Es seien Spieler gegangen, denen man nun nachtrauern würde. Diese Entscheidungen seien laut Weiser «ein bisschen fahrlässig» gewesen. «Das müssen wir jetzt irgendwie schaffen aufzuarbeiten und zu verbessern für nächstes Jahr», fügte der 31-Jährige hinzu.

Fritz entgegnete bei der Deichstube: «Wir haben im vergangenen Sommer Entscheidungen getroffen, die notwendig waren und hinter denen wir weiterhin stehen. Wir wollten den Kader verjüngen und neue Werte schaffen. Unsere Beweggründe kennt Mitch, die habe ich ihm vor ein paar Wochen erklärt – deshalb ist seine Aussage für mich unverständlich.»

Weiser hatte sich im vergangenen Sommer einen Kreuzbandriss zugezogen. In den kommenden Wochen will er wieder ins Training einsteigen.

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