Die Rudelbildung nach dem Spiel fand ohne Luka Vuskovic statt. Ansonsten war der Abwehrchef des Hamburger SV beim wichtigen 2:1 (1:1) in Wolfsburg aber wieder einmal überall. Der 19-Jährige sorgte per Strafstoß für das 1:1, nachdem er zuvor selbst gefoult worden war.
Dann holte Vuskovic auch noch den zweiten Elfmeter für den HSV heraus, den Jean-Luc Dompé zum Siegtreffer verwandelte. Und als die Wolfsburger in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn warfen, war es vor allem Vuskovic, der den Ausgleich der Gastgeber verhinderte.
Für Mitspieler schon ein «Weltstar»
«Der kann alles. Er gibt uns viel Rückhalt. Ich bin froh, dass er in unserer Mannschaft ist», sagte Nicolai Remberg über die wieder einmal überragende Nummer 44 des HSV. «Ich würde immer gerne Weltstar sagen, aber der ist noch so jung und hat noch so viel vor sich. Ich war mit 19 bei weitem nicht so weit», geriet Remberg regelrecht ins Schwärmen, als er über den von Tottenham Hotspur ausgeliehenen Innenverteidiger sprach.
Der Hochgelobte selbst blieb bescheiden. «Ich bin froh, dass ich dem Team vorne und hinten helfen konnte», sagte Vuskovic. «Es ist einfach toll, dass ich Teil einer solchen Mannschaft sein kann.» Im Sommer wird es ihn aber wohl wegziehen. Die Topclubs stehen längst Schlange.
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