Eigentlich wäre die Saison für die Basketballer der EWE Baskets Oldenburg und der Veolia Towers Hamburg nun vorbei. Tabellenplatz neun und zehn - das reichte bislang nicht für die Teilnahme an den Playoffs. Doch seit dieser Spielzeit ist alles anders. Um die Spannung zu erhöhen und zusätzliche Einnahmen zu generieren, hat die Basketball-Bundesliga die Play-Ins eingeführt, eine Art Vorqualifikation für die Playoffs.
Wie beim Eishockey schaffen statt bislang acht Teams zunächst nur sechs Mannschaften den direkten Einzug in die Playoffs. In der vorgeschalteten K.o.-Runde spielen der Siebte (Bonn) und der Achte (Ludwigsburg) sowie der Neunte (Oldenburg) und der Zehnte (Hamburg) an diesem Dienstag zunächst je ein Spiel gegeneinander. Heimvorteil hat das Team mit der besseren Bilanz in der regulären Saison.
Der Sieger des Duells zwischen Bonn und Ludwigsburg qualifiziert sich für die Playoffs. Der Verlierer bekommt gegen den Sieger aus Oldenburg gegen Hamburg eine weitere Chance vor eigenem Publikum. In dem dritten K.o.-Spiel an diesem Donnerstag wird der achte und letzte Playoff-Teilnehmer ermittelt, der dann auf den Hauptrunden-Ersten Bayern München trifft.