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Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund: Vorübergehender Abschied aus der Bundesliga

Alexandra Popp verpasste mit Wolfsburg den DFB-Pokalsieg. / Foto: Fabian Strauch/dpa
Alexandra Popp verpasste mit Wolfsburg den DFB-Pokalsieg. / Foto: Fabian Strauch/dpa

VfL-Kapitänin Alexandra Popp unterschreibt bis 2029 beim BVB. Sie will mit Dortmund den Aufstieg schaffen und nach einem Zwischenjahr in die Bundesliga zurückkehren.

Alexandra Popp will sich nur vorübergehend aus der Fußball-Bundesliga verabschieden. «Man hat natürlich schon eine gewisse Vision», sagte die Kapitänin des VfL Wolfsburg nach dem 0:4 im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern in Köln mit Blick auf ihren künftigen Club Borussia Dortmund. «Am Ende will ich möglichst erfolgreich sein, und das heißt natürlich schnellstmöglich aufsteigen.»

Der BVB, bei dem die 35 Jahre alte Popp einen Vertrag bis Ende Juni 2029 unterschrieb, spielt aktuell in der drittklassigen Regionalliga West, will mit erhöhten finanziellen Mitteln, Wolfsburgs Noch-Sportboss Ralf Kellermann und Popp aber zeitnah den Sprung in die Bundesliga schaffen. «Wenn alles super läuft, also wenn wir jetzt so völlig vom Top-Top-Weg ausgehen, vielleicht in zwei Jahren Bundesliga, dann bin ich wieder da», sagte Popp.

Popp verspricht weitere BVB-Neuzugänge

Der ein oder andere Neuzugang werde «mit Sicherheit auch noch mal kommen beim BVB», versprach sie. Für welche Liga ist weiter offen. Drei Spieltage vor Saisonende belegt der BVB in der Regionalliga West den zweiten Platz, nur der Erste bestreitet Aufstiegsspiele zur 2. Liga. Aktuell ist das der 1. FC Köln II, der zwei Punkte vor den Dortmunderinnen liegt. «Wir müssen natürlich schon damit rechnen, dass mein erstes Jahr jetzt vielleicht noch in der Regionalliga stattfindet», sagte Popp. 

Die frühere DFB-Kapitänin sieht sich beim BVB auch als Ratgeberin. «Erst mal möchte ich natürlich vielleicht den Mädels ein Stück weit Druck nehmen», sagte Popp. «Der BVB hat einfach eine gewisse Strahlkraft und das hat er jetzt auch schon im Frauenfußball. Und da sind viele junge Mädels dabei, die vielleicht einen gewissen Druck noch nicht gewohnt sind. Und das, würde ich behaupten, habe ich schon mit meiner Erfahrung.»

Popp: Normal, «dass die Tränen abfließen»

In Wolfsburg wird Popp am Sonntag im letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Nürnberg nach 14 Jahren VfL verabschiedet. Womöglich werden dann noch einmal Tränen fließen bei der Ausnahmespielerin, die bereits nach der Pokal-Niederlage bitterlich weinte. Es sei einfach viel zusammen gekommen, «wo es, glaube ich, auch einfach mal normal ist, dass die Tränen abfließen», erklärte Popp, für die es im zwölften Pokal-Endspiel mit dem VfL die erste Final-Niederlage war.

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