Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat erneut 20 Fälle aus Niedersachsen zusammengetragen, in denen hilfsbedürftige Menschen um Unterstützung kämpfen mussten. Unfaire Entscheidungen von Behörden oder Kassen über Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung seien keine Seltenheit, heißt es im neuen Schwarzbuch des Verbands. Oft fußten Ablehnungen auf wirtschaftlichen Erwägungen, oft werde aber auch vergessen, dass persönliche Schicksale hinter den Akten stehen.
«Mir wäre es lieb, wenn wir das Schwarzbuch gar nicht mehr machen müssten, denn das würde bedeuten, dass die Menschen die Leistungen bekommen, die ihnen auch zustehen», sagte SoVD-Landeschef Dirk Swinke. Von diesem Wunsch sei man aber noch weit entfernt.
Drei Beispiele, in denen der SoVD den Betroffenen zur Seite gesprungen ist.