Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover will ihre Strategie im Kampf gegen Obdachlosigkeit neu ausrichten. In den kommenden fünf Jahren sollten mehr Obdachlose und Geflüchtete in Wohnungen und Wohnprojekten untergebracht werden, die Zahl der entsprechenden Plätze solle von derzeit 2.126 auf rund 5.000 steigen, teilte die Stadt zu dem Projekt mit, das der Ratspolitik im Sozialausschuss vorgestellt wurde. Gleichzeitig soll die Zahl der Plätze in Gemeinschaftsunterkünften von über 4.200 auf 2.000 sinken.
Derzeit verfügt die Landeshauptstadt den Angaben zufolge über 8.395 Plätze für geflüchtete und wohnungslose Menschen. Unter anderem verfügt die Stadt demnach über elf Notunterkünfte (1.568 Plätze), 49 Gemeinschaftsunterkünfte (4.259 Plätze), 17 Wohnprojekten (1.126 Plätze) und 446 Wohnungen (rund 1.000 Plätze).