Menschen mit Migrationsgeschichte sollen in der Bremer Verwaltung künftig stärker unterstützt und gefördert werden. Geplant ist unter anderem ein Mentoring-Programm für Führungspositionen, die Gründung eines Netzwerks zum Austausch untereinander und die Entwicklung einer eigenen Antidiskriminierungsstrategie, wie das Finanzressort mitteilte. Außerdem gibt die Behörde eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, um weitere Maßnahmen entwickeln zu können.
Verwaltung braucht Menschen mit Migrationsgeschichte
Fecker weist darauf hin, dass die Verwaltung immer stärker auf Menschen mit Migrationsgeschichte angewiesen ist. Schon jetzt hat in Bremen fast jeder und jede zweite eine Migrationsgeschichte - in keinem anderen Bundesland ist die Quote so hoch. «Im Öffentlichen Dienst müssen sich möglichst alle Bevölkerungsgruppen wiederfinden und repräsentiert sein», meint der Finanzsenator.
Als Menschen mit Migrationsgeschichte gelten demnach alle, die sich selbst so bezeichnen oder bei denen mindestens ein Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hatte.
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