In Niedersachsen hat etwa jeder dritte volljährige Ukrainer einen Job. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit waren im September rund 22.200 Ukrainerinnen und Ukrainer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren knapp 7.200 mehr als ein Jahr zuvor. Hinzu kamen etwa 5.300 geringfügig Beschäftigte (plus 800).
«Wir sehen trotz der konjunkturell schwierigen Rahmenbedingungen bei der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen aus der Ukraine eine positive Entwicklung», sagte der Chef der Regionaldirektion für Niedersachsen und Bremen, Johannes Pfeiffer. «Diese ist umso höher zu bewerten, da die allgemeine Entwicklung am Arbeitsmarkt schwieriger geworden ist.»
Insgesamt leben in Niedersachsen knapp 113.000 Ukrainer, das sind rund 1.000 mehr als noch vor einem Jahr. Rund 79.000 von ihnen sind volljährig. Etwa 60 Prozent der Kriegsflüchtlinge sind Frauen und Mädchen.