Die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt innerhalb der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers bleibt ein zentrales Thema der diesjährigen Landessynode. Am dritten Tag der Synode sagte Präsident Matthias Kannengießer, der nicht öffentliche Teil der Sitzung, in dem Betroffene ihre Erfahrungen schilderten, sei ein «absolut neues Format» gewesen.
Synodenpräsident: «Abgeschlossen ist damit jetzt gar nichts»
Diese Art der Auseinandersetzung sei in Synoden bisher «so noch nicht versucht worden», sagte er und fügte hinzu: «Abgeschlossen ist damit jetzt gar nichts und in dieser Landessynode gar nichts, sondern das muss weitergehen.»
13 Betroffene haben sich nach Angaben des Präsidiums der Landessynode in den mehr als drei Stunden langen nicht öffentlichen Teil mit Beiträgen eingebracht. Einige hätten persönlich vor den Mitgliedern der Synode gesprochen, andere hätten Schriftstücke oder Audio-Dateien eingereicht.