Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlegt von Dienstag bis Donnerstag seinen Amtssitz von Berlin nach Nordhorn. Bei dem dreitägigen Aufenthalt will sich Steinmeier Zeit nehmen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Auch spontane Begegnungen sollen möglich sein, kündigte das Bundespräsidialamt an.
Doch warum kommt das Staatsoberhaupt ausgerechnet nach Nordhorn - eine 55.000-Einwohner-Stadt im Landkreis Grafschaft Bentheim an der Grenze zu den Niederlanden? Der Besuch ist Teil von Steinmeiers Programm «Ortszeit Deutschland», bei dem er gezielt in kleinere Orte abseits der Metropolen reist. «Er möchte erfahren, was den Menschen Mut und Hoffnung macht und was sie skeptisch gegenüber unserer Demokratie und ihren Institutionen werden lässt», heißt es vom Bundespräsidialamt.
Und: Steinmeier suche sich Orte aus, die auf unterschiedliche Weise den Wandel gestalten. Nordhorn sei dabei mit seinem Weg von einer Textilstadt zu einem vielfältigen Wirtschaftsstandort mit grenzübergreifender Zusammenarbeit eine Erfolgsgeschichte.