Bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine erfüllt Niedersachsen wieder sein Soll. In den vergangenen Wochen hatte das Land mehr ukrainische Vertriebene aus anderen Bundesländern aufnehmen müssen, weil eine Unterquote von rund 1.800 Menschen bestand. Diese Lücke wurde jetzt schneller als erwartet abgebaut, sodass Schutzsuchende erst einmal wieder in anderen Ländern untergebracht werden, wie das Innenministerium mitteilte. Hintergrund seien Nachbuchungen der Landkreise.
Seit Russlands Angriff auf die Ukraine Anfang 2022 hatte Deutschland bis Mitte September insgesamt fast 1,3 Millionen Menschen aus der Ukraine aufgenommen, von denen rund 115.000 in Niedersachsen lebten. Das waren etwa 2.000 Ukrainerinnen und Ukrainer mehr im Land als Ende 2024.