Der ländliche Raum muss aus Sicht des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) stärker berücksichtigt werden. «Erforderlich ist eine ganze Reihe von Maßnahmen, um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen herzustellen», fordert der Verband in einem Positionspapier, das der Deutschen-Presse Agentur vorab vorlag. Bei einem Treffen heute in Oldenburg will der Städte- und Gemeindebund unter anderem darüber beraten, wie Gesundheitsversorgung, Nahverkehr und Digitalisierung auf dem Land verbessert werden können.
Im Flächenland Niedersachsen lebe ein Großteil der Menschen außerhalb der Ballungszentren und Metropolen, argumentiert der Verband, der nach eigenen Angaben mehr als 360 kreisfreie Städte und Gemeinden vertritt. «Anders als noch Mitte des 20. Jahrhunderts kann aber nicht mehr von einem einheitlichen ländlichen Raum gesprochen werden, der ausschließlich landwirtschaftlich geprägt gewesen ist.»