Bremen schafft mehr als 200 neue Plätze in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete. Das Sozialressort richtet dafür zwei neue Wohnheime ein, wie die Behörde mitteilte. Außerdem werden Mietverträge für sieben Unterkünfte verlängert. Damit werden rund 900 Plätze gesichert. Das Ressort rechnet mit Mietkosten von rund 37 Millionen Euro bis ins Jahr 2038.
«Derzeit leben rund 800 Menschen in den Einrichtungen der Erstaufnahme, die eigentlich in eine eigene Wohnung umziehen könnten oder in ein Übergangswohnheim», teilte Sozialsenatorin Claudia Schilling mit. Weitere 200 Menschen könnten aus den Einrichtungen der Jugendhilfe ausziehen und mit ambulanter Betreuung eigenständig leben. «Wir brauchen dringend Wohnraum», betonte die SPD-Politikerin.