Mit dem großangelegten Manöver Steadfast Dart wollen sich Nato-Partner auf mögliche künftige Bedrohungslagen in der Ostsee vorbereiten. Die Truppe muss kampfbereit und einsatzfähig sein, sagte der Befehlshaber der Allied Reaction Force (ARF), Generalleutnant Gianluca Carai bei einer Pressekonferenz auf dem spanischen Docklandungsschiff ESPS «Castilla», die im verschneiten Marinehafen in Kiel vor Anker liegt. Das Wetter spiele dabei keine Rolle.
Bestritten wird das Großmanöver von der sogenannten Allied Reaction Force (ARF) der Nato, einer schnellen rund 40.000 Soldaten starken Eingreiftruppe, die ständig in Bereitschaft ist – die «Speerspitze der Nato».
Unter seinem Kommando befänden sich Marine-, Luft-, Land-, Cyber-, Weltraum- und Spezialeinheiten. Dies gebe Carai als Oberbefehlshaber nach eigener Aussage genügend Flexibilität, um zu entscheiden, welche Art von Intervention umgesetzt werden soll. Im Rahmen der Nato-Übung seien in den vergangenen zehn Tagen Streitkräfte auf dem See-, Land- und Luftweg verlegt und in Deutschland gesammelt worden.