Die Hitzewellen auf dem Meer nehmen zu - und die Störungen der Satellitennavigation auch: Das sind nur zwei der Trends, die das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) feststellt. Jetzt feiert die Behörde ihr 35-jähriges Bestehen. «Wir gestalten die Zukunft der Seeschifffahrt mit moderner Technik, belastbaren Daten und dem Anspruch, Meere und Küsten naturverträglich zu nutzen», beschreibt BSH-Präsident Helge Heegewaldt die Aufgabenstellung.
Am 3. Oktober 1990 wurden DDR-Einrichtungen und das kurz zuvor gegründete BSH in Hamburg zusammengeführt. «So wuchs mit der Wiedervereinigung der Zuständigkeitsbereich schlagartig auf 3.600 Kilometer Küstenlinie an Nordsee und Ostsee sowie rund 52.000 Quadratkilometer Meeresfläche», teilte die Behörde mit. Neben den beiden Standorten in Hamburg und Rostock gehören den Angaben zufolge fünf Schiffe zum BSH.