Bundesweit wurden laut Bundeskriminalamt zuletzt immer wieder verdächtige Drohnensichtungen registriert. In den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gab es verstärkte Drohnenaktivitäten insbesondere über Industrieanlagen, Häfen und Energieinfrastruktur. Die Zahl der verdächtigen Sichtungen steigt auch in Norddeutschland.
Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein gab es 2025 bis Mitte Dezember «141 gemeldete mutmaßliche Drohnensichtungen», teilte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Die genauen Orte und Daten dieser Sichtungen wollte er mit Hinweis auf die laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen und des «besonders sensiblen Ermittlungsbereichs» nicht nennen.
Die Landespolizei sei sehr gut auf den Umgang mit handelsüblichen Drohnen vorbereitet. «Angesichts der neuen Bedrohungslage stärken wir konsequent die Abwehrfähigkeiten der Landespolizei Schleswig-Holstein», teilte der Sprecher mit. Geräte zur Drohnenabwehr habe die Landespolizei demnach bereits im Laufe der Jahre 2024 und 2025 angeschafft.