Die deutsche Fregatte «Hamburg» ist von ihrem Heimathafen Wilhelmshaven zu einem Nato-Einsatz aufgebrochen. Die rund 250 Soldatinnen und Soldaten an Bord des Marineschiffes seien von Familien, Freunden und Kameraden am Pier des Marinestützpunktes verabschiedet worden, sagte ein Marinesprecher. Der Marinemusikkorps der Bundeswehr spielte zur Begleitung.
Die «Hamburg» wird sich in der Nordsee, in der Ostsee und im Atlantik der sogenannten Standing Nato Maritime Group 1 anschließen, einem der maritimen Einsatzverbände des Militärbündnisses, der dort vor allem für die Kontrolle und den Schutz der Seewege zuständig ist.
Die Nato-Mission ist der erste Einsatz der Fregatte unter dem neuen Kommandanten Fregattenkapitän Alexander Timpf. In der ersten Jahreshälfte hatte die Besatzung Ausbildungsfahrten absolviert. «In der fordernden Einsatzvorbereitung haben alle mit vollem Elan bewiesen, was in uns steckt - fachlich, persönlich, kameradschaftlich», sagte Timpf in einer Mitteilung. «Wir gehen geeint in diesen Einsatz, mit starkem Teamgeist und klarem Blick auf unsere Verantwortung.» Die Fregatte wird Ende des Jahres in Wilhelmshaven zurückerwartet.