Die nördliche Eurofighter-Alarmrotte der Luftwaffe soll noch bis kommendes Jahr am Luftwaffenstützpunkt Laage südlich von Rostock stationiert bleiben. Eine Rückkehr an ihren eigentlichen Standort im ostfriesischen Wittmund sei im dritten Quartal 2026 geplant, teilte das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr mit. Da der Militärflugplatz in Wittmund umfassend saniert wird, sind die Eurofighter von dort 2022 übergangsweise nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Der Flugplatz des Luftwaffengeschwader 71 «Richthofen» in Wittmund ist einer von vier Eurofighter-Standorten der Luftwaffe. Die Abfangjäger der nördlichen Alarmrotte, die dort stationiert sind, sichern den deutschen Luftraum ab. Ihre Aufgabe ist es, binnen Minuten mit zwei Eurofightern aufzusteigen, wenn etwa der Funkkontakt zu einem Flugzeug im deutschen Luftraum abbricht.
Wegen der Bauarbeiten wechselten neben Fliegern auch Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiter des Geschwaders an den Stützpunkt des Schwesterverbandes, des Luftwaffengeschwaders 73 «Steinhoff» in Laage.