Auf dem Weg zur Bergung des radioaktiven Mülls aus der Schachtanlage Asse im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel sind die Betreiber einen konkreten Schritt vorangekommen. Der erste Genehmigungsantrag für die Rückholung der Abfälle sei beim zuständigen Umweltministerium in Hannover eingereicht worden, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mit. Der Antrag sehe unter anderem vor, den Rückholschacht zu errichten und diesen über ein Rückholbergwerk mit dem Bestandsbergwerk zu verbinden.
Mit dem Antrag steige die BGE nun in die Genehmigungsverfahren zur Rückholung ein, sagte Iris Graffunder, Vorsitzende der BGE-Geschäftsführung. Ihr zufolge ist zu berücksichtigen, dass der Antrag noch nicht vollständig ist. Die eingereichte Vorhabensbeschreibung solle in den kommenden Jahren durch konkrete Genehmigungs-, Prüf- und Informationsunterlagen ergänzt werden.