Der Bewerberkreis für einen neuen Standort des maroden Nordsee-Leuchtturms Roter Sand wird größer: Nachdem zuletzt Fedderwardersiel auf der Halbinsel Butjadingen und die Gemeinde Wangerland in Friesland Interesse an dem Seezeichen signalisiert hatten, bewirbt sich auch die Stadt Wilhelmshaven. Als möglichen Platz hat die Stadt die sogenannte Wiesbadenbrücke im Blick - eine kleine Landfläche im Großen Hafen, wie die «Wilhelmshavener Zeitung» zuerst berichtete. Eine Stadtsprecherin bestätigte auf Anfrage die Pläne.
Für einen neuen Standort müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden - etwa darf es keine Verwechselung mit anderen Schifffahrtszeichen geben. «Als Wasserbauingenieur war mir klar, dass die Spitze der Wiesbadenbrücke alle diese Voraussetzungen erfüllen würde», sagte Wilhelmshavens Stadtbaurat Nikša Marušic der Zeitung. Im vergangenen November bewarb sich Wilhelmshaven den Angaben zufolge offiziell um den Turm.