Beim Internationalen Filmfest Oldenburg werden bis Sonntag rund 50 Kurz- und Langfilme gezeigt. Darunter sind 13 Weltpremieren und 13 Deutschlandpremieren, wie eine Sprecherin der Veranstaltung mitteilte. Eröffnungsfilm ist «Eugene the Marine» von US-Regisseur Hank Bedford. Der Hauptdarsteller des Films, Scott Glenn, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Oldenburg reisen, wie verschiedene Medien berichteten.
In dem US-Streifen «Eugene the Marine», der erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird, geht es um einen Mann, der auf unerwartete Weise rebelliert. Eugene ist ein ehemaliger Soldat, dessen streng geordnetes Leben ins Wanken kommt, als sein Sohn ihn aus dem Familienhaus ins Altenheim drängen will – während eine Mordserie das Umfeld erschüttert. Laut Programm stellt der Regisseur die Frage: «Wie weit würdest du gehen, um das Recht zu verteidigen, dein Leben nach deinen eigenen Regeln zu leben?»