Mehr als 600 Konzerte und rund 43.000 Besucher: Das Reeperbahn-Festival ist in der Nacht auf Sonntag zu Ende gegangen. Rund 450 Acts aus 30 Nationen waren laut Veranstaltern an etwa 70 Spielstätten dabei. Das diesjährige Motto lautete «Imagine Togetherness!» Auch zahlreiche Workshops gehörten zum Programm.
Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Musikwirtschaft und Politik diskutierten dabei Lösungsansätze, die den Erhalt kleiner Spielstätten als Nährboden für die Talententwicklung von morgen genauso im Blick haben wie faire Vergütungsmodelle für Künstler. Das teilten die Festival-Verantwortlichen in ihrer Bilanz mit. Überraschungs-Auftritte gab es den Angaben zufolge von Nina Chuba, Zsá Zsá, Jolle und Kraftklub. Der Vorverkauf für das Reeperbahn-Festival 2026 startet bereits heute.
Die US-amerikanische Sängerin Mei Semones und ihre Band gewannen den Anchor-Award des Reeperbahn-Festivals. Die Band sei anders als alles gewesen, was die Jury zuvor gesehen habe, begründete die Jury bei der Verleihung des Nachwuchspreises im St.-Pauli-Theater ihre Entscheidung «Einzigartig, unvergleichlich und auf die bestmögliche Weise zutiefst herausfordernd», sagte die Grammy-nominierte Songwriterin Tayla Parx dazu.