Die Welterbestiftung will Mängel im Gewässersystem Oberharzer Wasserwirtschaft beseitigen. Die Arbeiten sollen 2025 beginnen und auch die weiteren Teile des Harzer Welterbes, die Altstadt von Goslar und das Erzbergwerk Rammelsberg berücksichtigen, kündigte Stiftungsdirektor Johannes Großewinkelmann an. Zuvor hatte der Niedersächsische Heimatbund (NHB) den Zustand des Harzer Wasserregals kritisiert.
Das historische Gewässersystem werde nicht ausreichend gepflegt, kritisierte der Dachverband der niedersächsischen Heimatvereine in der im Juni vorgelegten sogenannten Roten Mappe. Das seit 1960 jährlich erscheinende Heft ist eine Bestandsaufnahme der Situation der Heimatpflege aus Sicht des NHB. Zuvor hatte der NDR berichtet.