«Moin mien seuten, wo geiht di dat?» und «So mokt wi dat», sind gängige Redewendungen auf dem Land. Während vor Jahren überwiegend ältere Leute Platt snackten, interessieren sich inzwischen immer mehr junge Menschen für Plattdeutsch. «Wie meine Eltern mir berichteten, hatte das Plattdeutsche zu deren Schulzeit den Ruf einer Bauernsprache», erzählt Halldor Hoyer vom Landschaftsverband Stade. «Heutzutage wird es als Bereicherung, als Teil unserer Kultur und Region geschätzt und der Erhalt entsprechend gefördert.»
Hoyer ist verantwortlich für die kostenlose Sprachlern-App «Platt mit Beo», die es seit November 2024 gibt. «Wir haben tolles Feedback bekommen», berichtet er. Das Projekt, welches mit Unterstützung der Universität Greifswald umgesetzt worden war, hat inzwischen 10.000 Nutzer.